Glossar und Fachbegriffe
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A
Abdomen =Bauch / Unterleib
AFP =Alpha-1-Fetoprotein
akut =plötzlich einsetzend, heftig u. von meist kürzerer Dauer.
akutes Abdomen =ein plötzlich einsetzender heftiger Bauchschmerz, der sich zunehmend verschlechtert, sofortige Abklärung ist erforderlich
Albumin =Albumin ist ein Eiweiß (Protein) und gehört zur großen Gruppe der Plasmaproteine. Der Albuminwert ist wichtig bei akuten und chronischen Entzündungen, Leber- und Nierenerkrankungen sowie Tumoren. Alopezie=Haarausfall
ALT = ALAT = GPT = Alaninaminotransferase ist ein zytoplasmatisches Leberzellenenzym. Der Anstieg im Blut deutet auf einen Leberschaden hin, z.B. durch Hepatitis, Zirrhose oder Lebertumore.
Alpha-1-Fetoprotein =Eiweißstoff, von dem eine gesunde Leber nur wenig ins Blut abgibt, eine kranke Leber hingegen mehr. Leicht erhöhte Serumkonzentrationen bei chron. Lebererkrankungen; = ein Tumormarker bei Verdacht auf Leberzellkarzinom u. bei Keimzelltumoren(Hoden, Eierstöcke); physiologische Blutspiegelerhöhung bei Schwangeren u. Kindern im 1. Lj.,
Amenorrhö =Nichteintreten oder Ausbleiben der Monatsregel bei der geschlechtsreifen Frau
Ammoniak =einfache Sauerstoff-Stickstoffverbindung, die beim Eiweißabbau im Körper als Abfallprodukt anfällt. Normalerweise Entgiftung durch die Leber. Bei kranker Leber kann es zu hoher Konzentration im Blut kommen und wirkt als Nervengift. Beeinträchtigung der Hirnfunktion bis zum Koma. Diese Störung wird "hepatische Enzephalopathie" genannt.
Anämie =Blutarmut= die Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) oder des Anteils der roten Blutkörperchen
Analgetikum =Analgetika=Schmerzmittel
Anamnese =die früheren Krankheiten als Vorgeschichte, subjektiv erinnerlichen vom Kranken oder dessen Angehörigen mitgeteilt = Eigenanamnese), ergänzt durch Krankheitsangaben aus dem Familienbereich
Antigen = Bezeichnung für eine Substanz, die vom Immunsystem als fremd erkannt wird
Antikörper =siehe auch Immunglobuline= Eiweißstoffe, die vom Immunsystem gebildet werden.
AP =alkalische Phosphatase; kommt in allen Körperzellen vor. Sie ist eine Summe aus verschiedenen Unterenzymen. Die AP zeigt, einen Gallenstau in- und außerhalb der Leber an. Erhöht bei: Verschluss-Ikterus (Gelbsucht) alkoholbedingter oder medikamentenbedingter Leberschaden, Knochenmetastasen, Osteomalazie Hyperparathyreodismus
Arthritis =Gelenkentzündung
Arthrose = Abnutzungserscheinung, Gelenkveränderung (Knorpel, Knochen)
Atrophie =atrophisch= kommt vom griechischen Wort "atrophia", und bedeutet Ernährungsmangel der Zellen bzw. Zurückbildung bzw. Abnahme von z.B. Muskelmasse (durch Bewegungsmangel)
AST = ASAT = GOT =Aspartataminotransferase ist ein Enzym. Es kommt in den Mitochondrien und im Zytoplasma aller Zellen vor. Die Beurteilung der GOT-Aktivität ist ein Grundverfahren zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Leberzell-Erkrankungen oder Muskelschäden. Ein Ansteigen korreliert im Allgemeinen gut mit dem Umfang und der Schwere des Zellschadens.
Aszites =Bauchwassersucht
Autoimmunkrankheit =Fehlreaktion des Immunsystems, das Immunsystem bildet Antikörper gegen körpereigene Stoffe
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B
benigne =gutartig
biliär = die Galle betreffend
Bilirubin =Abfallprodukt, das beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin in der Leber entsteht und über die Galle ausgeschieden wird.
Biopsie =Entnahme einer Gewebeprobe
Breakthrough = der Durchbruch. Nach anfänglichem Ansprechen auf die Therapie, die Virenlast war gesunken oder auch schon nicht mehr nachweisbar, erfolgt ein erneuter Durchbruch. Die Virenlast ist wieder voll da, manchmal auch höher als vorher. Dies wird als Breakthrough bezeichnet. Am häufigsten wurde dieses Phänomen am Anfang des letzten Drittels der Therapie beobachtet.
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C
CHE = Cholinesterase, wird in der Leber hergestellt, dementsprechend ist sie bei Leberschäden vermindert. Prinzipiell kann man damit also Leberschäden erkennen. Die Cholinesterase wird weniger zur Erkennung von Leberschäden verwendet, sondern zur Beobachtung des Verlaufs einer Lebererkrankung
Cholangitis =Gallensystementzündung
Cholelethiasis =Gallensteinleiden
Cholestase =Störung des Gallenflusses
Cholezystitis =Gallenblasenentzündung
chronisch =sich langsam entwickelnd, schleichend, von langer Dauer (im allg. auf Krankheiten bezogen, die länger als 6 Monate andauern
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D
Dekompensation =der nicht mehr ausreichende Ausgleich (Kompensation) einer Funktionsstörung, d.h. das Versagen bzw. die Entgleisung der autonomen Kompensationsmechanismen
Diagnostisches Fenster =Zeitraum, indem eine Infektion noch nicht durch Antikörper nachweisbar ist
diffus =ohne feste Grenze verbreitet
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E
ELISA =Enzyme-Linked-Immuno-Sorbent-Assay-Test; spezifischer Antikörpertest
Endoskop =röhrenförmiges Instrument mit Lichtquelle u. optischem System, das durch eine Öffnung in den Körper eingeführt wird.
Endoskopie =diagnostische Betrachtung (»Spiegelung«) von Körperhöhlen u. Hohlorganen mit einem Endoskop
ETR = end of treatment response = zum Ende der Behandlung ist keine HCV-RNA mehr nachweisbar, bezeichnet aber noch nicht die endgültige Heilung, die Kontrolle nach 24 Wochen nach Therapieende muss abgewartet werden.
EVR = early virological response = bedeutet ein frühes, virologisches Ansprechen. (Virenlast ist in den ersten 12 Wochen der Therapie um mind. 2 Log-Stufen gefallen)
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F
fulminant =fulminare (lat.) = blitzen, plötzlich, blitzartig auftretend; schnell und heftig verlaufend.
Ferritin =Eisen-Eiweiß-Verbindung
Fibrose =Umwandlung von Organgewebe in Bindegewebe
Flatulenz =Blähungen
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G
Galle =Flüssigkeit, die von den Leberzellen in die Gallengänge abgegeben und in der Gallenblase gesammelt wird. Notwendig zur Fettverdauung.
GammaGT = GGT = yGT = Glutamyltransferase ist ein sehr sensibler Parameter bei vielen Krankheiten der Leber, aber auch bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren und bei Herzmuskelinfarkt kann dieser Wert erhöht sein. Sie wird gewöhnlich als eines der Enzyme angesehen, die auf einen Gallenstau hinweisen. Wenn die Werte auf das zweifache oder mehr über das obere Referenzniveau ansteigen, muss ein parenchymatöser Leberschaden in Erwägung gezogen werden.
gastrointestinal =Magen und Darm betreffend
Genese =Ursache, Entstehung
Genom =die gesamte genetische Information einer Keimzelle
Genotyp =allgemein:Gesamtheit der Gene eines Organismus;speziell bei Hepatitis C:Innerhalb der Hepatitis- C-Viren gibt es 6 Genotypen (1-6) mit mehreren Subtypen (z.B. 1a, 1b usw.). Sie haben sich im Verlaufe der Virusevolution entwickelt.
GLDH = Glutamat-Dehydrogenase. GLDH ist als mitochondriales Enzym ein Indikator der Parenchymzellnekrose. Zusammen mit der GOT und GPT gestattet die GLDH eine Abschätzung des Zelluntergangs und somit der Schwere des Leberschadens. Es kann die Schwere und Ausmaß einer akuten Leberparenchym-Schädigung bezeichnen. Erhöhte Werte bei akuter und chronischen Hepatitis, Leberzirrhose, akute Leberdystrophie, nekrotisierende Hepatitis, multiple Lebermetastasen, Verschlußikterus, akutes Rechtsherzversagen. Erhöhte Werte auch bei Verhütungsmitteln (Pille), niedrige Werte bei Einnahme von Thyroxin.
Gelbfieber = Das Gelbfieber ist eine akute, fieberhafte Virusinfektionserkrankung. Die Übertragung der Viren erfolgt durch den Stich der so genannten Gelbfieber-Mücke.
GOT =Glutamatoxalacetattransaminase. Siehe AST
GPT = Glutamatpyruvattransaminase - siehe ALT
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H
Hämochromatose =Eisenspeicherkrankheit =Krankheit« infolge Eisenüberladung des Organismus, vor allem der parenchymatösen Organe, beruhend auf der Unfähigkeit , das Eisenangebot zu bewältigen
Hämodialyse =Blutwäsche
Hämoglobin =Eisenhaltiger Farbstoff der roten Blutkörperchen
HCC =hepatocellular carcinoma=hepatozelluläres Karzinom=Leberzellkarzinom=von Leberepithelzellen ausgehendes Karzinom; wird aber auch als Abkürzung einer Hundekrankheit benutzt (HCC=(Hepatitis Contagiosa Canis).
HCV =Abk.für Hepatitis-C-Virus
Hepatische Enzephalopathie=Krankhafte Störung von Gehirnfunktionen aufgrund einer Lebererkrankung
Hepatitis =Leberentzündung. Diese hat verschiedene Ursachen und bezieht sich nicht ausschließlich auf Virushepatitiden.
Hepatosplenomegalie=gleichzeitige Vergrößerung der Leber u. Milz
hepatogen = von der Leber ausgehend
hepatotoxisch =Leber schädigend
hepatozelluläres Karzinom =Leberzellkarzinom=HCC=von Leberepithelzellen ausgehendes Karzinom
hepar =Leber
Histologie =Lehre v. d. Geweben des Körpers; feingewebliche Untersuchung von Organproben,
histologischer Befund =Ergebnis der Auswertung einer Gewebeprobe durch den Pathologen (z.B. Lebergewebe entnommen während eine Biospie)
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I
IFN =siehe Interferon
Ikterus =umspr.Gelbsucht, Gelbfärbung der Haut und der Skleren (das Weiße im Auge;Lederhaut des Auges)
Immunglobuline =Antikörper. Diese der Körper bildet zur Abwehr fremder Substanzen . Sie verbinden sich an ihrem einen Ende mit dem zu bekämpfenden Fremdkörper. Am anderen Ende docken sie an körpereigene Zellen an, die dadurch die Fremdkörper unschädlich machen und den Organismus so vor Infektionen schützen.
Immunsystem =Abwehrsystem des menschlichen Körpers gegen Krankheitserreger oder Tumorzellen
Indikation =die Heilanzeige, d.h. der Grund eine bestimmte Therapie durchzuführen (siehe auch:Kontraindikation)
Infektion =Eindringen und Vermehren von Krankheitserregern im Körper
Infusion =Zufuhr von Flüssigkeit in Venen oder Arterien, selten auch rektale oder subkutan
Inhibitor = Inhibitoren sind Stoffe, die eine Reaktion verhindern, hemmen oder verzögern.
Injektion =Verabreichung eines gelösten Medikamentes mittels einer Hohlnadel
INR-Wert = I nternational N ormalized R atio. Dieser Wert ist eine Größe, die durch einen Standard der WHO genormt ist. Meistens wird der UNR zusätzlich zum Ouick bestimmt. Normalwert 1,0.
Interferon = IFN =körpereigene Botenstoffe, die den Körper vor Infektionen schützen können. Interferone werden in Zellen des Immunsystems gebildet. Interferone üben innerhalb des Immunsystems vielfältige Wirkungen aus und auch in der Krebstherapie hilfreich sein können. Seit den 80er Jahren werden durch die gentechnologische Herstellung ausreichender Mengen Interferon produziert - die Voraussetzung für eine intensive Erforschung und klinische Erprobung.
... itits = die Wortendung ..itits bedeutet Entzündung; also: Hepatitis = Leberentzündung
Irreversibel =Dauerschaden; nicht mehr umkehrbar
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J
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K
Karzinom =bösartiger Tumor, der von den oberflächlichen Zellen ausgeht
Kompensation = Ausgleich
Kontraindikation =Gegenanzeige= Umstand, bei dem man ein bestimmtes Medikament nicht anwenden darf.
Krampfadern =Varizen= spindel-, sack-, tonnen- oder knotenförmige Ausweitung u. Schlängelung einer Vene infolge Wand- u. Klappeninsuffizienz
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L
Laparoskopie =Bauchspiegelung; direkte Betrachtung der Organe im Bauchraum mittels Endospop
Leberwerte = Jargon für Laboruntersuchungen, aus denen Rückschlüsse über eine Schädigung der Leber gezogen werden können. Umgangssprachlich werden damit meist GPT, GOT und GLDH gemeint. Aber zu den Leberwerten gehört auch Albumin, Cholinesterase, Quick, Bilirubin, AP und yGT.
Lebertransplantation =Operationsverfahren, bei dem die eigene Leber durch ein Spenderorgan ersetzt wird z.B. bei akutem Leberversagen oder im Endstadium einer Lebererkrankung
Leberversagen =schwere Störung oder Ausfall der Leberfunktion mit Enzephalopathie, die sich innerhalb weniger Tage (bis Wochen) entwickelt
Leberzellkarzinom =hepatozelluläres Karzinom=HCC=von Leberepithelzellen ausgehendes Karzinom
Leberzirrhose = Schädigung, bei der Leberzellen zerstört und durch Bindegewebe ersetzt werden (siehe auch "Zirrhose")
Lobulus = (MZ:Lobuli)Läppchen, Organläppchen
Ll. Hepatis = Leberläppchen
Log = Sie finden diese Bezeichnung oft in Bezug auf die Virenlast. Man benutzt diese Bezeichnung, um große Zahlen in kurzer Form darzustellen. 1 Log = Faktor 10, 2 Log entspricht dem Faktor 100 usw. Es handelt sich hier um den "dekadischer Logarithmus" ( deka=10). Wenn es also heißt, die Virenlast soll bis Woche 12 um 2 Logstufen gefallen sein, dann streichen sie für jede Logstufe einfach eine Null bei ihrer ursprünglichen Virenlast.
Beispiel: 100 000 - 2 Logstufen = 1000.
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M
Metabolismus =Stoffwechsel
Mononukleose = eine durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufene, gutartig verlaufende Erkrankung des lymphatischen Gewebes, die bevorzugt bei älteren Kindern und jungen Erwachsenen auftritt und eine lebenslange Immunität hinterlässt.
Mutation =auftretende Veränderung im Erbmaterial
Myalgie =Muskelschmerzen
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N
Nekrose = Absterben von Zellen, Organteilen oder Geweben, während die umgebenden Zellen oder Organteile weiterleben.
Nonresponder =Patient, bei dem auf Zufuhr eines bestimmten Antigens oder Medikamentes keine entsprechende Immunreaktion bzw. pharmakologischer Effekt erfolgt.
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O
Obstipation =Stuhlverstopfung
Ödeme =Flüssigkeitsansammlung zwischen den Zellen, die zu Schwellungen führen.
Ösophagusvarizen =Krampfadern der Speiseröhre. Vorkommen bei Leberzirrhose. Gefahr Blutungen. (siehe auch Krampfadern)
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P
palliativ =lindernd; aber nicht heilend: Wird zumeist verwandt als Ausdruck: Palliativpflege
Palmarerythem =Rötung der Handinnenfläche (u.a. bei Leberzirrhose)
Pankreas =Bauchspeicheldrüse
Pankreatitis =Entzündung der Bauchspeicheldrüse
parenteral = unter Umgehung des Verdauungstraktes; z.B. p. Applikation (Zufuhr durch i.c., i.m., i.v. Injektion), im Falle von Infektionen = Blut zu Blut
pathologisch =krankhaft
Pathogenese =Entstehung und Entwicklung einer Krankheit
PCR = Polymerase Chain Reaktion oder Polymerase Kettenreaktion
pegyliertes Interferon = "Pegyliert" bedeutet dabei, dass dem Interferon ein verzweigtes Polyethylen-Glykol-(PEG) Molekül "angehängt" wird. Durch die Pegylierung wird ein Depoteffekt (gleichmäßiger Wirkstoffspiegel) erreicht und das Medikament muß nur einmal pro Woche (früher 3x/Woche) injiziert werden.
percutan = durch die Haut
perinatal =während der Geburt
Petechien = Purpura=kleine punktförmige Hautblutungen
Pfortader =Blutgefäß, das nährstoffreiches Blut aus dem Darm, aus der Bauchspeicheldrüse und der Milz der Leber zuführt
physiologisch = normaler Lebensvorgang; natürlich; also nicht pathologisch
Porphyria cutanea tarda =Krankheit mit chronisch hepatischer Störung des Häm-Aufbaus (angeboren oder erworben)
Polymerase sind Enzyme, die in allen Lebewesen vorkommen. Ihre Funktion ist notwendig für die Vermehrung der Erbinformation und außerdem sind sie notwendig für die ersten Schritte der Herstellung von Proteinen in der Zelle.
pränatal =vor der Geburt
Prävalenz (Grundanteil) = in der medizinischen Statistik und der Epidemiologie versteht man darunter die Häufigkeit, in der eine bestimmte Krankheit in einer bestimmten Bevölkerung vorkommt.
Prävention =Vorbeugende Maßnahmen
Prodromalstadium =Frühstadium
Protease ist ein Enzym, das andere Proteine zerschneiden kann.
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Q
Quick = die Zeit bis zum Gerinnungseintritt ist die Thromboplastin-Zeit (TPZ) in Sekunden, oft auch als Prothrombin-Zeit (PT) bezeichnet. In Deutschland erfolgt die Angabe der Ergebnisse meist in Quick-%.
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R
Rebetol = siehe Ribavirin
Reflux =Rückfluss (z.B. Magensaft in die Speiseröhre)
Relapse =Rückfall=unter einem Relaps versteht man das Wiederauftreten der Hepatitis C-Virämie nach Therapieende bei Patienten mit kompletter initialer Response
Response = Antwort=Ansprechen auf die Therapie
Rezidiv, rezidivierend =Rückfall, wiederkehrend
Ribavirin =Medikament, das die Anpsrechrate bei der Behandlung der chron. Hepatitis C in Kombination mit Interferon wesentlich verbessern kann
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S
subkutan =unter die Haut
SVR = sustained virological response = anhaltendes virologisches Ansprechen. 24 Wochen nach Beendigung der Therapie wird nochmals eine Kontrolle der HCV-RNA gemacht. Liegt die Virenlast unter der Nachweisgrenze, der Patient ist also immer noch "negativ" (umgangssprachlich), bezeichnet man dies als SVR.
Symptom =Krankheitszeichen
Syndrom = Symptomenkoplex
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T
Teerstuhl =pechschwarzer Stuhl weist auf eine Blutung in der oberen Region hin (Magen, Zwölffingerdarm, Speiseröhre).
teratogen = Erbgut schädigend, vor allem in den Keimdrüsen und bei Embryonen.
toxisch =giftig
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U
Ulkus / Ulcus= Geschwür
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V
Varizen = siehe Krampfadern
Varizenblutung =Blutung aus Krampfadern, oft bei Ösophagusvarizen. Diese haben einen relativ großen Durchmesser und liegen direkt unter der Oberfläche. Da sie von außen nicht gesehen werden können, werden sie meist erst spät entdeckt. Erbrechen von frischem Blut, Teerstuhl oder häufig auch ein Kreislaufkollaps weisen auf eine Ösophagusvarizenblutung hin.
Viruselimination =Virusfreiheit. Entfernung aller Viren aus dem Körper. Primäres Ziel bei der Behandlung einer Virushepatitis.
Viruslast = Virusload =nachweisbare Virenmenge im Blut. Sie wird ausgedrückt in Kopien/ml, in jüngster Zeit vermehrt in IU (internat. Unit, internat. Einheiten)
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W
Wasserbauch= Aszites; Ansammlung klarer Flüssigkeit im freien Bauchraum z.B.bei Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Pfortaderthrombose
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X
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Y
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Z
zerebral = das Gehirn betreffend
Zirrhose = fortschreitendes, komplexes, zu Organverhärtung u. -schrumpfung führendes Krankheitsgeschehen
Zytomegalie = eine Virusinfektion, die in der Regel bei ansonsten Gesunden unbemerkt verläuft. Das Zytomegalievirus gehört zur Gruppe der Herpesviren
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