Wissen über Hepatitis C
http://www.hepatitis-c-online.de


Unser Selbsthilfetelefon 0621 67 09 631 ist in der Regel zwischen 13 und 20 Uhr erreichbar. Normale Telefongebühren - Keine Sonderrufnummer

   Zur Startseite

   Was ist Hepatitis C

   Akute Hepatitis C

   Chronische Hepatitis C

   Übertragungswege

   Hygiene

   Virusstabilität

   Symptome

   Ernährung

  Aufbau &Funktion der Leber

  Erkrankungen der Leber

  Psyche

  Fachbegriffe / Glossar



Die Seite wurde zuletzt am
13.11.2009 00:27 bearbeitet.


 


Psychologische Aspekte

 

so lautet die Überschrift zu einem Bemerkenswerten Beitrag in unserem Forum von Margarethe.

Wir fanden diese Beschreibung so zutreffend, dass wir uns die Erlaubnis geholt haben, diesen Beitrag hier zu veröffentlichen.
Viele Patienten haben ohnehin eine Scheu, Antidepressiva einzunehmen.

In einigen Fällen ist aber die Einnahme von Antidepressiva sinnvoll, denn es geht darum, die antivirale Therapie durchzustehen und nicht wegen psychischer Nebenwirkungen abbrechen zu müssen.
Wenn dann durch ein Antidepressivum noch weitere Nebenwirkungen zu der bestehenden Symptomatik dazu kommen, wird dann als zu schnell die Einnahme beendet, weil der Patient den Eindruck hat, dass alles nur noch schlimmer wird.
Der Beitrag zeigt, dass nicht bei allen Nebenwirkungen die unter der Therapie auftreten unbedingt das Interferon die Ursache ist, sondern das man sehr genau hinsehen muss, welche weiteren Medikamente eingenommen werden. Gerade bei der Einnahme von Antidepressiva kommt es hin und wieder zu unerwünschten Nebenwirkungen.
Deshalb ist manchmal ein wenig Geduld erforderlich bei der Auswahl des Antidepressivums.
Nicht jedes Präparat passt zu jedem Patient. Oftmals müssen mehrere Sorten nacheinander ausprobiert werden, bis das passende Medikament gefunden ist.
Dieser Beitrag soll dazu ermutigen, bei weiter bestehenden Symptomen oder bei unerwünschten Nebenwirkungen nicht zu zögern, den Facharzt (Neurologe/Psychiater) ein weiteres Mal aufzusuchen, bis die optimale Medikamenteneinstellung (Präparat und Dosis) gefunden ist.

Hier nun der ganze Text:

Zitat aus:  [ http://lumed.de/c/cgi/cib/topic.cgi?forum=2&topic=34769   ]

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, aber ein kürzlicher Hinweis von Margrit, man möge auch posten, wenn es einem gut geht, hat mich jetzt doch zum Schreiben motiviert!
Ich habe Ende Februar mit der Therapie begonnen, dann ging's mir bis Mitte Mai recht gut und aus - mir damals - unerklärlichen Gründen wurde ich von da an immer schwächer, Anfang Juli konnte ich kaum mehr stehen, ohne mich festzuhalten, ich habe abgenommen und war psychisch völlig weggetreten.  
Gegen Ende Juli schließlich hat mich der Arzt in der Hepatitis-Ambulanz darauf hingewiesen, dass evtl. mein neues Antidepressivum (ich hatte Ende April das Medikament gewechselt, weil ich so zugenommen hatte) und nicht das Interferon/Ribavirin an der Situation schuld sei.
Leider war meine Neurologin bis Ende August in Urlaub und als ich schließlich ein anderes Medikament verordnet bekam, waren bereits mehr als drei schreckliche Monate vergangen. Fazit: Zwei Wochen später war ich ein anderer Mensch: Die Kraft kam zurück, ich nahm zu, die Depression verschwand, ich konnte wieder schlafen und innerhalb von mehreren Wochen ging es mir besser als vor der Therapie.
Ich habe mich inzwischen wieder im Fitnesscenter angemeldet, meine im Juni aufgegebenen Jobs wieder aufgenommen und habe keine gesundheitlichen Probleme mehr.
Ich bin immer noch erstaunt, dass die Art des Antidepressivums einen so großen Einfluss auf den Gesundheitszustand hat und rate jedem, im Zweifelsfall   den Arzt um einen Präparatwechsel zu bitten. Offenbar muss man bei Psychopharmaka wirklich ausprobieren, was man verträgt und was nicht.
Ich hätte nie gedacht, dass sich ein Antidepressivum auch körperlich so massiv auswirken kann.
Jedenfalls hätte ich mir viel erspart, wenn ich schneller gehandelt hätte - aber ich war bereits so passiv und schwach, dass mir auch das Hilfe-Suchen zu anstrengend war.
Zumindest bin ich jetzt für jeden "gesunden" Tag dankbar und habe keine Bedenken mehr, die letzten 11 Wochen noch gut zu überstehen.

Ich sehe mir  regelmäßig alle Forumbeiträge  an und leide mit Euch allen mit! Wenn ich lese, wie es Manchen so geht, kann ich von Glück sprechen, dass mein Tief nur etwas mehr als drei Monate gedauert hat!

Alles Gute und haltet die Ohren steif!

Eure
Margarethe

 

08.09.2010 - 12:00 Uhr


Wir stellen uns vor. Hier können sie ein kurzes Video ansehen (5:30) in dem die Selbsthilfegruppe einige ihrer Aktivitäten zeigt. Neben diesen öffenlichen Veranstaltungen und Infoständen finden natürlich regelmäßig die Selbsthilfetreffs statt.

Paramedizin, Naturheilmittel - Macht das Sinn?

Wie vermehrt sich das Hepatitis C Virus - Video ansehen.

Sozialverband VdK - eine starke Lobby - Der Sozialverband VdK ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Seniorinnen und Senioren, Patientinnen und Patienten gegenüber der Politik und an den Sozialgerichten.

Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.

Das Kompetenznetz Hepatitis ist eines der Kompetenznetze in der Medizin, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Das Paul-Ehrlich-Institut ist eine Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen für Eltern und Informationen für Ärzte.

Informationen für Eltern und Informationen für Ärzte.


Kontakt & Selbsthilfetelefon: Hepatitis-C-Selbsthilfe - Ludwigshafen / Mannheim Tel: 0621 67 09 631 © 2009 /08 /07 /06 /05/04 - M. & H.Gräser